Eine liebe Klientin bat mich um Hilfe. Ihre Familie betreibt einen Hof mit Zuchtpferden, doch in letzter Zeit geschahen immer wieder traurige Dinge: Fohlen starben, es kam zu Fehlgeburten oder sogar die Stute überlebte die Geburt nicht.
Im Gespräch mit meiner Klientin schaute ich mir den Hof energetisch genauer an. Sofort nahm ich wahr, dass dort noch einige verstorbene Seelen ihr Unwesen trieben. Es waren Seelen, die geistig nicht ganz klar wirkten, so als wären sie verwirrt oder krank. Meine Klientin bestätigte mir daraufhin, dass auf diesem Hof früher suchtkranke Menschen zur Therapie gearbeitet hatten. Diese Seelen fanden keinen Frieden und irrten noch immer auf dem Grundstück umher.
Ich machte mich sogleich daran, diese Seelen mithilfe von Gebeten, Ritualen und verschiedenen energetischen Praktiken ins Licht zu führen. Zusätzlich gab ich meiner Klientin ein Gebet mit, das sie selbst weiter nutzen konnte.
Einige Wochen später meldete sie sich erneut. Es war bisher alles ruhig geblieben – doch ein kleines Fohlen wollte plötzlich nicht mehr trinken und fressen. Seine Mutter war kurz nach der Geburt verstorben. Ich nahm Kontakt mit dem Bewusstsein und der Seele des Fohlens auf und erfuhr, dass seine Mutter bei ihm war. Sie hatte ihm gesagt: Wenn es aufhört zu fressen, könnten sie wieder zusammen sein.
Daraufhin fragte ich das Fohlen, ob es gerne noch auf der Erde bleiben möchte. Es bestätigte mir voller Klarheit: Ja. Anschließend wandte ich mich an die Seele der Stute. Ich erklärte ihr liebevoll, dass ihr Kleines noch nicht bereit war zu gehen, dass es noch viele Erfahrungen auf dieser Erde machen möchte – und dass sie sich, wenn die Zeit gekommen ist, wiederfinden werden. Die Stute verstand und ließ ihr Fohlen los. Kurz darauf begann das Kleine wieder zu fressen, wie mir meine Klientin glücklich bestätigte.
Diese Erfahrung zeigt, dass nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Tiere sind in ihrem Bewusstsein den Menschen oft sehr ähnlich – sie lieben, leiden, fühlen und verstehen. Sie sind zutiefst verbunden mit Mutter Erde, dem Himmel und allem, was ist. Für sie ist die Wahrheit, dass Zeit relativ ist, längst selbstverständlich.