WILLKOMMEN IM HERZSCHLÜSSEL MAGAZIN!

Hier lernst du die Herzschlüssel-Coaches persönlich kennen und erhältst einen Einblick in ihre Berufung und ihre Arbeit.

Mit Erfahrung, Herz und Achtsamkeit teilen sie ihr Wissen und ihre Impulse mit dir. Als Inspiration, zur Stärkung deines Weges und zur Entfaltung deiner inneren Heilung.

Lass dich berühren und erinnere dich an das Licht in dir.

Von Herzen,

deine Herzschlüssel-Coaches

* Regelmäßig neue

Inspirationen

Muss ich alle meine Vorleben auflösen?

Von Tanya Schindelin

Oft werde ich gefragt, ob man alle seine Vorleben aufarbeiten müsse. Das ist nicht der Fall.

Die verschiedenen Inkarnationen dienen dazu, dass sich deine Seele, dein Wesen, deine Persönlichkeit weiterentwickeln kann. Durch die unterschiedlichen Rollen, die du schon gewählt und gespielt hast, zum Beispiel als Bettler, Pfarrer, Ehefrau, Soldat, König/-in, etc. konntest du wichtige Erfahrungen sammeln. Durch das ERLEBEN bzw. LEBEN in verschiedenen Kulturen zu verschiedenen Epochen hast du viele Lernerfahrungen gewinnen und dadurch reifen können.

Karmische Blockaden auf deinem Weg im Hier und Jetzt sind lediglich unabgeschlossene Lernmuster. Sie können aus mehreren Vorleben stammen, aber auch nur eine tragische Verwicklung aus einem Vorleben darstellen. Anhand von Praxisbeispielen möchte ich dir den Unterschied erklären:

Tanya Schindelin

Herzschlüssel Coach

Praxisbeispiel Nr. 1

Ich begleitete eine Klientin ca. 1 Jahr, ihre Blockaden aus Vorleben auf ihrem jetztigen Lebensweg aufzulösen. Über mehrere Sitzungen hinweg lösten wir diverse unverarbeitete Todesumstände auf, d.h. sie ist auf verschiedene tragische Varianten in den Vorleben umgekommen. Und das ließ sie in diesem Leben in einer Opferrolle verharren. Die Auswirkung davon war, dass sie immer gewaltätige Partner energetisch anzog. Dies veränderte sich nach den Auflösungen, da sie immer mehr in ihren Selbstwert finden konnte.

Praxisbeispiel Nr. 2

Eine weitere Klientin litt sehr darunter, sich immer noch ihrem ehemaligen Partner gegenüber verpflichtet zu fühlen. Sie hatte schlaflose Nächte, wurde immer kraftloser und versuchte dagegen anzukämpfen. Es blockierte sie, neue Partnerschaften einzugehen. Bei der Ursprungslösung im Vorleben zeigte sich folgende energetische Verwicklung. Sie war mit der Seele des ehemaligen Partners im Vorleben verheiratet. Vor dem Traualtar schwor sie ihm ewige Treue über alle Zeiten hinweg. Schwüre, Versprechen, Eide und Verfluchungen sind energetische Bindungen über Raum und Zeit. Deshalb bleibt ihre Wirkung bestehen, bis man sie auflöst.  Nur auf der Erde haben wir die zeitliche Einteilung, im Jenseits bzw. auf den feinstofflichen Ebenen ist alles unendlich.

Karmische Auflösungen sind immer sehr indiviuell. Man kann vorher nicht voraussagen, ob es sich um eine oder mehrere Verwicklungen aus unterschiedlichen Vorleben handelt. Aber man kann sie auflösen und dadurch die Steine, die dich an deinem Lebensweg daran hindern, weiter zu gehen.

 

Narzissmus – zwischen Selbstliebe und Selbsttäuschung

Von Mirjam Drozd

1. Was ist Narzissmus?

Der Begriff „Narzissmus“ stammt aus der griechischen Mythologie: Narziss war ein junger Mann, der sich unsterblich in sein eigenes Spiegelbild verliebte und daran zugrunde ging. In der Psychologie beschreibt Narzissmus ein Persönlichkeitsmerkmal, das durch übermäßige Selbstbezogenheit, ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung und einen Mangel an Empathie gekennzeichnet ist.

Es gibt dabei ein Spektrum – vom gesunden Selbstwertgefühl bis hin zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPS), die im DSM-5 (Diagnosehandbuch für psychische Störungen) als klinisches Krankheitsbild definiert ist.

Mirjam Drozd

Herzschlüssel Coach
2. Formen des Narzissmus

Forscher unterscheiden heute oft zwei Hauptformen:

  • Grandioser Narzissmus
    Gekennzeichnet durch Selbstüberschätzung, Dominanzstreben, Charme und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Anerkennung. Diese Menschen wirken oft selbstbewusst und charismatisch, können aber empfindlich auf Kritik reagieren.
  • Verdeckter (vulnerabler) Narzissmus
    Wirkt nach außen eher schüchtern oder sensibel, geht aber mit starker innerer Kränkbarkeit, Selbstfokussierung und latenter Anspruchshaltung einher.
3. Typische Merkmale

Zu den häufigsten Eigenschaften zählen:

  • Übermäßiger Wunsch nach Bewunderung
  • Mangel an Einfühlungsvermögen
  • Anspruchsdenken („Ich verdiene besondere Behandlung“)
  • Empfindlichkeit gegenüber Kritik
  • Manipulatives oder ausbeuterisches Verhalten
4. Ursachen und Entstehung

Narzissmus entsteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Genetik, früher Kindheitserfahrung und sozialem Umfeld.
Mögliche Einflussfaktoren:

  • Übermäßige Verwöhnung oder starke Vernachlässigung in der Kindheit
  • Inkonsistente emotionale Zuwendung
  • Hohe Leistungsorientierung im Elternhaus
  • Traumatische Erlebnisse oder chronische Unsicherheit
5. Auswirkungen auf Beziehungen

In Partnerschaften, Freundschaften oder im Berufsleben kann ausgeprägter Narzissmus zu Problemen führen:

  • Oberflächliche Bindungen
  • Schwierigkeit, Verantwortung für eigenes Fehlverhalten zu übernehmen
  • Häufige Konflikte durch mangelnde Empathie
  • „Idealisation–Abwertung–Abbruch“-Muster in Beziehungen
6. Narzissmus in der Gesellschaft

Moderne Kulturen, die Selbstvermarktung, Social Media und Leistungsdenken fördern, können narzisstische Tendenzen verstärken. Manche Psychologen sprechen sogar von einer „narzisstischen Gesellschaft“, in der Selbstdarstellung oft wichtiger erscheint als Authentizität.

7. Behandlung und Umgang

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung ist therapierbar, erfordert jedoch Einsicht und Bereitschaft zur Veränderung – was oft eine Hürde darstellt.
Hilfreiche Ansätze:

  • Psychotherapie (insbesondere tiefenpsychologische Verfahren oder Schematherapie)
  • Aufbau von Empathiefähigkeit
  • Arbeit am realistischen Selbstbild
  • Förderung stabiler, authentischer Beziehungen

Für Angehörige gilt: Klare Grenzen setzen, Manipulationsmuster erkennen und das eigene Selbstwertgefühl schützen.

8. Fazit

Narzissmus ist nicht per se „schlecht“. Ein gesundes Maß an Selbstliebe und Selbstbewusstsein ist wichtig für psychisches Wohlbefinden. Problematisch wird Narzissmus erst dann, wenn Selbstzentriertheit, Anspruchsdenken und Empathiemangel das Leben und die Beziehungen dominieren.
Das Verständnis seiner Ursachen und Dynamiken ist der erste Schritt zu einem bewussteren, respektvolleren Miteinander.

Hier ist ein kurzer Selbsttest zum Thema Narzissmus.
Er ersetzt natürlich keine Diagnose durch einen Fachmann, kann aber helfen, Tendenzen zu erkennen.

Selbsttest: Narzisstische Tendenzen einschätzenAnleitung:
Lies jede Aussage und bewerte, wie sehr sie auf dich zutrifft:
1 = trifft gar nicht zu | 2 = trifft selten zu | 3 = teils/teils | 4 = trifft oft zu | 5 = trifft voll zu

  1. Ich genieße es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.
  2. Ich fühle mich oft gekränkt, wenn meine Leistungen nicht anerkannt werden.
  3. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas Besonderes bin und nur von besonderen Menschen verstanden werde.
  4. Ich neige dazu, meine eigenen Bedürfnisse über die der anderen zu stellen.
  5. Ich habe Schwierigkeiten, mich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen.
  6. Ich mag es, Macht oder Einfluss über andere zu haben.
  7. Ich reagiere sehr empfindlich auf Kritik, selbst wenn sie konstruktiv gemeint ist.
  8. Ich habe das Gefühl, mehr Respekt oder Anerkennung zu verdienen als die meisten Menschen.
  9. Ich kann andere manchmal gezielt manipulieren, um meine Ziele zu erreichen.
  10. Ich habe hohe Ansprüche an meine Partner, Freunde oder Kollegen.

Auswertung

  • 10–20 Punkte: Eher geringe narzisstische Tendenzen. Du wirkst in der Regel empathisch und ausgeglichen.
  • 21–35 Punkte: Mittleres Niveau. Du hast selbstbewusste Anteile, neigst aber in manchen Situationen zu Selbstzentrierung.
  • 36–50 Punkte: Hohe narzisstische Tendenzen. Dein Selbstbild und dein Bedürfnis nach Anerkennung beeinflussen wahrscheinlich stark deine Beziehungen. Eine Selbstreflexion oder ein Gespräch mit einem Psychologen könnte hilfreich sein.

 

 

„Das grenzt an schwarze Magie“  Eine wahre Geschichte aus meiner Praxis

Von Daniela Engeser

Vor einigen Jahren wandte sich eine liebe Klientin hilfesuchend an mich. Sie war verzweifelt und innerlich völlig aufgewühlt. Der Grund war ihr Herzensmensch. Tag und Nacht kreisten ihre Gedanken um ihn. Sie konnte kaum noch klar denken, geschweige denn schlafen.

Dann erzählte sie mir, fast ein wenig stolz, dass ihr eine andere spirituelle Beraterin empfohlen habe, ein Foto dieses Mannes einzufrieren. Es klang für sie nach einer einfachen Lösung: Die Gedanken hörten auf zu kreisen, der Schmerz ließ nach, sie konnte wieder schlafen.

Doch mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. Ich fragte sie behutsam, ob sie sich je Gedanken darüber gemacht habe, welche energetischen Konsequenzen diese Handlung für ihn und auch für sie selbst haben könnte.

Ihre Antwort: „Aber ihm passiert doch nichts.“

Also fragte ich weiter: „Geht es ihm denn zurzeit gut?“
Ihre Antwort: „Nein, überhaupt nicht.“

In aller Achtsamkeit machte ich ihr bewusst, dass durch solche Eingriffe, mögen sie noch so harmlos erscheinen, keine Klärung zwischen zwei Seelen geschehen kann. Alte karmische Verstrickungen bleiben bestehen. Die Verbindung friert im wahrsten Sinne des Wortes ein. Es entsteht Stillstand, aber keine Lösung, keine Weiterentwicklung, kein Wachstum.

In diesem Moment wurde sie sehr still. Und kurze Zeit später holte sie das Foto ihres Herzmenschen wieder aus dem Gefrierfach. Es dauerte nicht lange, bis sich die Kommunikation zwischen den beiden spürbar verbesserte.

Daniela Engeser

Herzschlüssel Coach

Ihr Lieben, bitte nehmt euch diesen Impuls zu Herzen:

Jede Handlung, ob bewusst oder unbewusst, hat energetische Auswirkungen. Alles, was du aussendest, geht mit dir in Resonanz.

Jemanden „einzufrieren“ ist kein harmloser Trick. Es ist eine Form energetischer Manipulation, vergleichbar mit dem, was man in manchen Kulturen als Voodoo bezeichnet. Und ja, es erschafft neues Karma.

In dieser Zeit des Bewusstseinswandels wirkt Energie besonders schnell und direkt. Das bedeutet: Alles, was du aussendest, sei es Liebe oder Kontrolle, Vertrauen oder Angst, kommt zu dir zurück.

Deshalb:
– Sei wahrhaftig.
– Sei ehrlich, besonders zu dir selbst.
– Handle aus Liebe, nicht aus Angst.
– Denke immer daran, wie du selbst behandelt und gesehen      werden möchtest.

Das Universum unterscheidet nicht zwischen „gut“ und „böse“. Es reagiert auf Schwingung, auf deine Absicht, deine Gedanken, dein inneres Feld.

Alles, was dir begegnet, auch schmerzvolle Erfahrungen mit anderen Menschen ist ein Ruf nach Heilung. Ein Ruf nach Bewusstwerdung, nach Vergebung, nach innerem Wachstum.

Wir leben in einer Zeit der tiefgreifenden Transformation. Eine Zeit, in der sich alte Muster und karmische Felder auflösen dürfen. Eine Zeit der Erlösung. Für dich, für andere, für Mutter Erde, für alle Wesen dieser Welt.

Lass uns diese Zeit achtsam nutzen. Nicht zum Manipulieren, sondern zum Heilen. Nicht zum Festhalten, sondern zum Befreien.
Für mehr Liebe. Für mehr Klarheit. Für mehr Wahrhaftigkeit.

Von Herz zu Herz
Dani

Meditation zur Reinigung auf allen Ebenen!

Von Daniela Engeser

Hallo ihr Lieben,

heute möchten wir euch mitnehmen in ein kraftvolles und heilsames Thema:
die Reinigung auf allen Ebenen deines Seins.

Wir alle kennen das Bedürfnis, uns zu reinigen. Vielleicht nach einem anstrengenden Tag, nach emotionalen Herausforderungen oder wenn wir spüren, dass etwas nicht mehr zu uns gehört. Doch wahre Reinigung geschieht nicht nur körperlich. Sie berührt auch unseren Geist, unsere Emotionen und unser feinstoffliches Energiefeld.

Daniela Engeser

Herzschlüssel Coach

Gerade in Zeiten innerer Veränderung oder starker äußerer Reize ist es wichtig, immer wieder in die eigene Mitte zurückzufinden und Ballast loszulassen. Bewusst, achtsam und mit liebevoller Absicht.

Diese Meditation lädt dich ein, dich ganzheitlich zu klären, dich zu befreien von dem, was du nicht mehr brauchst, und dich wieder mit deiner reinen Essenz zu verbinden.

Nimm dir einen Moment nur für dich.
Erlaube dir, in deinem eigenen Tempo zu atmen, zu fühlen und zu empfangen.
Diese Reinigung ist ein Geschenk an dich selbst, ein Akt der Selbstliebe, der Erdung und inneren Heilung.

Viel Freude und Licht bei dieser Reise zu dir selbst.

Geführte Reinigung auf allen Ebenen

Die Reinigung deines Energiefeldes ist nicht nur eine wohltuende Erfahrung, sondern eine tiefgreifende Praxis, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt.

Am wirksamsten ist diese Reinigung, wenn sie alle Ebenen gleichzeitig berührt – physisch, emotional, mental und energetisch.

Die Übung
Stelle dich unter die Dusche. Spüre das Wasser, wie es auf deine Haut trifft. Und dann stelle dir vor, wie ein sanfter Strom aus goldenweißem Licht auf dich herabregnet – warm, weich und durchlichtet.

Atme tief ein – und wieder aus.
Noch einmal… und mit jedem Atemzug wirst du dir bewusster:
Du reinigst dich jetzt auf allen Ebenen deines Seins.

Deine klare Absicht ist Reinigung.
Reinigung von alten Anhaftungen, Fremdenergien, körperlichen Belastungen, stagnierter Emotion, von Gedanken, die dich kleinhalten.

Lasse alles los, was du nicht mehr brauchst.
Atme. Spüre.

Richte nun deinen inneren Fokus auf deinen Kopf – auf dein Gehirn.
Stell dir vor, wie flüssiges goldenes Licht sanft durch dein Gehirn fließt, es durchströmt, jede Zelle berührt.
Gedanken dürfen zur Ruhe kommen. Leere entsteht. Weite. Freiheit.

Positive, liebevolle Gedanken füllen dich nun aus – wie ein sanftes Licht, das dich vollständig umhüllt.

Jetzt greife zu deinem Duschgel und deinem Shampoo.
In deiner inneren Wahrnehmung leuchten sie in Smaragdgrün und Gold – die Farben der Heilung, der Klärung und göttlichen Ordnung.
Während du deinen Körper einseifst, spürst du, wie Heilung geschieht.
Tief. Umfassend. Ganzheitlich.

Alte Wunden, entstanden durch Belastung, Verwirrung oder Fremdenergien, beginnen sich zu schließen.
Vertraue darauf: Deine Zellen wissen, was zu tun ist. Du darfst loslassen. Du darfst heil werden.

Nun richte deine Aufmerksamkeit auf deine Füße.
Spüre, wie du dich mit Mutter Erde verbindest.
Wurzeln wachsen tief hinab, stabil, kraftvoll.
Du bist gehalten. Du bist sicher.
Die Reinigung geschieht bis in dein tiefstes Inneres.
Licht und Klarheit durchfluten dich – du wirst ganz.

Verweile noch einen Moment in diesem Gefühl der Leichtigkeit und Reinheit.
Dann komme langsam wieder zurück – ins Hier und Jetzt.

Bewege sanft deine Hände, deine Füße…
Atme ein paar Mal tief durch… und öffne dann deine Augen.

Vergiss nicht, viel klares Wasser zu trinken.
Es hilft dir, die gelösten Energien auch körperlich auszuleiten und dich weiter zu klären.

Du bist gereinigt.
Du bist neu.
Du bist verbunden.

Sich selbst begegnen – eine Reise nach innen

Von Mirjam Drozd

In einer Welt voller Ablenkung, Verpflichtungen und Erwartungen scheint die Aufforderung, sich selbst zu begegnen, fast banal – und gleichzeitig revolutionär. Was bedeutet es, sich selbst zu begegnen? Im spirituellen Sinn ist es keine oberflächliche Bestandsaufnahme der eigenen Stärken und Schwächen, sondern ein tiefes, ehrliches Erforschen dessen, wer oder was wir in Wahrheit sind.

Zwischen Meetings, Social Media und immer neuen Anforderungen geht oft das verloren, was uns am nächsten ist: wir selbst. Sich selbst begegnen – das klingt zunächst abgehoben. Doch tatsächlich ist es eine der persönlichsten und zugleich dringendsten Aufgaben unserer Zeit.

Mirjam Drozd

Herzschlüssel Coach

Was heißt das eigentlich: sich selbst begegnen?

Es bedeutet, sich für einen Moment aus der Betriebsamkeit herauszunehmen und den Blick nach innen zu richten. Nicht um sich in Problemen zu verlieren oder endlos zu grübeln, sondern um zu erkennen, was in einem wirklich lebendig ist.

Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Geschwindigkeit getrimmt ist. Wer innehält, gilt schnell als schwach oder unproduktiv. Dabei sind es oft gerade die stillen Augenblicke, die uns Kraft schenken.

Wer sich selbst begegnet, kann Fragen stellen wie: Was brauche ich gerade wirklich? Was treibt mich an? Was möchte ich loslassen?

Dort, in der Tiefe, wartet oft mehr als nur Entspannung: Es warten verdrängte Gefühle, alte Wunden, aber auch unentdeckte Ressourcen und ein Kern, den viele als unzerstörbar und lichtvoll erleben.

Alte Praxis, neue Bedeutung

Schon Philosophen der Antike forderten: Erkenne dich selbst. Heute bekommt diese Aufforderung neue Dringlichkeit. Burnout, Angststörungen, das Gefühl von Entfremdung – all das sind Symptome einer Zeit, die uns von uns selbst entfernt.

In dieser Situation wird Selbstbegegnung zu einem Akt der Selbstfürsorge.

Es geht dabei nicht nur um Wellness oder Achtsamkeit als Lifestyle. Sich selbst zu begegnen kann unbequem sein. Es erfordert Ehrlichkeit. Manchmal entdecken wir Anteile, die wir lieber verdrängen würden.

Alte Verletzungen, verdrängte Wünsche, ungelöste Konflikte. Doch genau darin liegt die Chance: Nur was wir anschauen, können wir auch verwandeln.

Wege zur Selbstbegegnung

Es gibt viele Formen, sich selbst zu begegnen:

  • Schreiben: Tagebuch oder frei assoziierte Notizen helfen, Gedanken zu sortieren und verborgene Gefühle ans Licht zu holen.
  • Stille: Sei es Meditation, Gebet oder einfach ein Spaziergang ohne Musik auf den Ohren – wer die äußeren Reize reduziert, hört die innere Stimme klarer.
  • Therapie oder Coaching: Ein sicherer Raum für Reflexion und ehrliche Auseinandersetzung.
  • Kreatives Tun: Malen, Tanzen, Musizieren – all das kann Zugang zu Gefühlen schaffen, die sich schwer in Worte fassen lassen.
  • Gefühle erforschen: Anstatt sie zu bewerten, einfach fühlen und beobachten.
  • Selbstmitgefühl üben: Sich selbst mit der gleichen Freundlichkeit begegnen wie einem guten Freund.
  • Meditation oder Gebet: Einen Weg wählen, der dabei unterstützt, das eigene Herz zu öffnen.
  • Ehrlichkeit kultivieren: Wo spiele ich eine Rolle? Wo verleugne ich meine Wahrheit?

Die wichtigste Zutat ist die Bereitschaft, sich wirklich einzulassen. Wer sich selbst begegnet, muss den Mut haben, für einen Moment die Rolle des Funktionierens abzulegen und einfach nur zu sein.

Eine Einladung

Dieser Beitrag will keine fertigen Antworten geben, sondern eine Einladung aussprechen: Probier es aus. Schaffe dir kleine Inseln der Selbstbegegnung im Alltag. Fragen dich: Wer bin ich jenseits meiner To-do-Liste? Du wirst überrascht sein, wie viel Reichtum in diesen Antworten steckt.

Am Ende geht es nicht darum, sich neu zu erfinden oder zu optimieren. Es geht darum, sich selbst wieder nahe zu kommen – vielleicht der wichtigste Schritt zu einem erfüllteren Leben.

Schatten und Licht

Wer sich selbst begegnet, muss den Mut haben, auch den eigenen Schatten zu betrachten. Spirituelle Arbeit bedeutet nicht, immer nur „positiv“ zu sein, sondern ehrlich hinzuschauen: Wo sind meine Ängste? Wo meine Aggressionen, meine Sehnsucht nach Anerkennung? Dieses Annehmen ist kein resigniertes Erdulden, sondern ein liebevolles Erkennen und Umarmen dessen, was in uns lebt.

Nur wer den Schatten integriert, wird wirklich ganz. Spirituelle Lehrerinnen und Lehrer betonen deshalb immer wieder, dass Lichtarbeit untrennbar mit Schattenarbeit verbunden ist.

Die Erfahrung des wahren Selbst

Viele spirituelle Traditionen beschreiben, dass jenseits von Ego, Rollen und Konditionierungen ein unveränderlicher Kern existiert: reines Bewusstsein, wahre Natur, göttlicher Funke. Sich selbst begegnen bedeutet auch, diesem Kern zu begegnen.

Diese Begegnung kann leise oder überwältigend sein, in Momenten tiefer Meditation oder mitten im Alltag. Sie schenkt eine Erfahrung von Verbundenheit mit allem Leben, von Frieden und Sinn, die nicht von äußeren Umständen abhängig ist.

Fazit

Sich selbst zu begegnen ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein lebenslanger Weg. Es ist ein Abenteuer nach innen, das manchmal unbequem, oft heilsam und immer wieder zutiefst berührend ist. Wer diesen Weg geht, wird nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben in all seiner Tiefe neu entdecken.

Karma und seine Transformation

              

von Tanya Schindelin

Vielleicht hast du dich schon oft gefragt, warum habe ich solch leidvolle Verwicklungen mit meinen Eltern (Familie), warum habe ich immer Pech oder kann meine/-n Traumpartner/-in nicht finden? Wieso werde ich in meinen Jobs immer gemobbt? Alles hat zu tun mit deinem persönlichen Karma, auch Schicksal genannt.

Tanya Schindelin

Herzschlüssel Coach

Was ist eigentlich Karma und Karmagesetz? 

Das Wort Karma entstammt ursprünglich aus den Veden (heilige Schriften des Hinduismus) und bedeutet, dass in der Vergangenheit eine Handlung = Ursache geschehen ist und diese Folgen hat in Form einer Reaktion = Auswirkung. Es stellt die Summe aller prägenden Erlebnisse, die negative als auch positive Glaubensmuster erzeugt haben sowie den dazugehörigen verletzten als auch positiven Gefühlen aus der Vergangenheit dar. Also alles, was wir in der aktuellen Verkörperung der Seele (Inkarnation) und aus vorangegangenen Inkarnationen erlebt und wie wir gehandelt haben.

Das Karmagesetz besagt, dass jede Seele stets nach Ausgleich strebt und negative Handlungen durch entsprechende positive Handlungen wieder ausgleichen muss. Da die göttliche Urquelle allen Seins niemals wertet, geschieht dies alles in absoluter Neutralität und unter dem Aspekt des Sammelns von Erfahrungen jeder Art.

Warum verkörpert sich die Seele?

Die Seele inkarniert (lat. incarnatio, Fleischwerdung) immer wieder, z.B. als Mann/Frau und durchläuft Entwicklungsprozesse, d.h. durch das Sammeln persönlicher Erfahrungen durch verschiedenste Rollenspiele mit anderen Menschen (verkörperten Seelen).

Vor der Inkarnation wählt man in Abhängigkeit seines persönlichen Seelenreifeprozesses seine Eltern inklusive der Familien-/ Ahnengeschichte, dem sozialen Umfeld sowie des Kulturkreises aus. Es werden Lern-Ziele für die jeweilige Verkörperung der Seele gesetzt. Dabei kann es vorkommen, dass man in den jeweiligen Inkarnationen die gesetzten Lernziele nicht erreicht hat und diese in die Kommende mitnimmt.

Ziel einer Inkarnation ist immer seelisches Wachstum, ein stetiger Reifeprozess hin zum göttlichen Ursprung, der Vollständigkeit und dem Einssein der Seele mit der göttlichen Quelle.

Wie kann man seine Vorleben wahrnehmen?

Alle festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe bestehen letztlich aus reiner Energie. Auch deine Seele und dein Menschenkörper! Wenn du in einen meditativen Zustand (entspannten Ruhezustand) kommst, dann schüttet die Zirbeldrüse den Stoff Dimethyltryptamin aus. Dieser ermöglicht Wahrnehmungen auf der feinstofflichen Ebene. Das bedeutet, dass man klar und deutlich wahrnehmen kann, welche Erlebnisse aus der Vergangenheit für die  jetzige Lebenssituation verantwortlich sind. Dies erfolgt zum Beispiel durch gezeigte Bilder, Filmabläufe, Hellfühlen oder plötzliches Wissen und ist in etwa mit nächtlichem Träumen vergleichbar, wo Träume ebenfalls klar wahrnehmbar sind. Man kann zum Beispiel auf einem Pferd reiten und nimmt die Natur, alle Geräusche, Düfte und Gefühle über alle seine Sinne wahr. Oder man fährt in einem Rennwagen auf einer Rennstrecke. Und so ist es auch bei der Wahrnehmung der Ereignisse aus Vorleben, aus der Vergangenheit….

Wie kann man seine jetzige Lebenssituation bewusst ändern?

Leidvolle Lebenssituationen und Beziehungen jeglicher Art können glücklicherweise durch bestimmte Maßnahmen aufgelöst und auf eine höhere Ebene transformiert werden. Die Grundlage der karmischen Auflösungsarbeit basiert auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Während der Auflösungsarbeit wird man immer von der geistigen Welt (Lichtwesen) begleitet und geführt. Man erhält genaue Informationen über die Ursachen der Verwicklungen aus der Vergangenheit, die für die jetzige Lebenssituation verantwortlich ist. Indem wir unsere Sichtweise durch Erkenntnis der daraus gewonnenen Lernerfahrung verändern, vergeben, loslassen und die dazugehörigen Gefühle harmonisieren, kann sich die gebundene Energie (negative Glaubensmuster und verletzte Gefühle) wandeln, auflösen und heilen. Somit erzeugt man ein neues Resonanzfeld, das sofort bewirkt, dass  z.B. die Kollegen oder der Chef am Arbeitsplatz sich mir gegenüber plötzlich ganz anders (freundlich) verhalten, da ich die Ursache dafür aufgelöst wurde. Sie müssen nun nicht mehr eine offene Lernerfahrung spiegeln.

Die karmische Auflösungsarbeit kann jeder lernen. Zu Beginn der Karmaauflösungsarbeit ist es jedoch notwendig, sich von einem/ einer ausgebildeten Experten/ Expertin begleiten zu lassen.

Beispiele für karmischen Verwicklungen

Jedes Wort kann Energien binden und auflösen über Raum und Zeit hinweg. Deshalb können z.B. Versprechen (Treue, ewige Liebe – auf immer und ewig) oder Gelübde, Eide, Schwüre (Keuschheit, Armut, Ehe) die Ursache dafür sein, dass man von einem Partner nicht loskommt oder man sich nicht für eine neue Partnerschaft öffnen kann. Gefühle der Fremdbestimmung, nicht selber Herr oder Frau über sich zu sein, fehlende Klarheit, Einschränkung im Handeln und Tun können durch Flüche oder schwarzmagische Verwicklungen in Vorleben ausgelöst worden sein.

Broadcast

Was bedeutet Reflexion und Selbstfindung

Von Mirjam Drozd

In unserer heutigen Zeit voller Reize, Erwartungen und ständiger Veränderung wird es immer wichtiger, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.

Reflexion und Selbstfindung sind dabei zentrale Prozesse, um die eigene Identität zu stärken und ein erfülltes Leben zu führen.

Reflexion bedeutet innezuhalten und das eigene Denken, Fühlen und Handeln bewusst zu hinterfragen.

Sie ermöglicht es, Muster zu erkennen, Blockaden zu lösen und persönliche Werte zu klären.

Mirjam Drozd

Herzschlüssel Coach

Tanya Schindelin – Karmaexpertin & Buchautorin
Heal your Karma with Love

Mit tiefem Wissen, feiner Intuition und einer großen Portion Herz begleitet Tanya Schindelin Menschen auf ihrem Weg der karmischen Heilung. Als erfahrene Karmaexpertin und Autorin berührt sie mit ihren Botschaften die Seele und öffnet Türen zu tiefgreifender Transformation.

🌟 Karma verstehen – Heilung erfahren – Liebe leben

In ihren Büchern zeigt sie, wie du karmische Muster erkennst, in Liebe löst und deine Lebensenergie wieder frei fließen lässt. Ihre Worte wirken wie ein sanfter Weckruf für das Herz – klar, kraftvoll und heilend.

📚 Hier kannst du ihre Bücher entdecken & kaufen:

Ganzheitliche Heilung – Gesundheit auf allen Ebenen unseres Seins

Von Daniela Engeser

In einer Welt, die immer schneller, lauter und komplexer wird, spüren viele Menschen den tiefen Wunsch nach echter Heilung – einer Heilung, die weit über die Linderung körperlicher Symptome hinausgeht. Ganzheitliche Gesundheit bedeutet, den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten: als ein multidimensionales Wesen aus Körper, Geist und Seele.

Unser physischer Körper ist lediglich der sichtbare Teil unseres Daseins – das, was wir mit unseren Augen wahrnehmen können. Doch wir bestehen aus weit mehr als nur Materie. Uns durchdringen feinstoffliche Energiekörper wie der Ätherleib, der emotionale Körper und weitere energetische Schichten, die eng mit unserem Wohlbefinden verknüpft sind.

Ganzheitliche Heilung heißt, all diese Ebenen liebevoll mit einzubeziehen: körperliche Beschwerden, emotionale Verletzungen, geistige Überzeugungen und seelische Erfahrungen – auch jene, die tief in uns verborgen oder längst vergessen sind. Unsere Erlebnisse, Traumata und unterdrückten Gefühle wirken auf unser ganzes Sein – bewusst oder unbewusst. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, Gesundheit nicht nur körperlich, sondern ganzheitlich zu betrachten.

Zu einem gesunden, authentischen Leben gehört mehr als nur die richtige Ernährung oder ausreichend Bewegung. Es geht um Gedankenhygiene, emotionale Klarheit, gelebte Wahrhaftigkeit und die Bereitschaft, ehrlich in den eigenen inneren Spiegel zu blicken. Heilung beginnt immer bei uns selbst – und sie beginnt dort, wo wir die Verantwortung für unser Leben liebevoll annehmen.

Wir selbst gestalten unser Leben – jeden Tag aufs Neue.
In uns liegt die Kraft, unsere Welt bewusst zu formen – nicht aus Zwang, sondern aus innerer Freiheit. Selbstverantwortung ist kein Muss, sondern eine Einladung:

Eine Einladung, dich selbst ernst zu nehmen, deinem Herzen zu folgen und das Leben in deinem ganz eigenen Licht erblühen zu lassen.

Stell dir vor: Körper, Geist und Seele in Einklang. Ein Leben in Verbindung mit dir selbst, getragen von innerem Frieden und Klarheit. Diese Vorstellung ist nicht nur schön – sie ist möglich. Mit Wahrhaftigkeit, liebevoller Selbstreflexion und einem offenen Herzen kannst du Schritt für Schritt dorthin gelangen.

Ganzheitliche Heilung ist kein Ziel – sie ist ein Weg. Ein Weg zurück zu dir selbst.

Daniela Engeser

Herzschlüssel Coach

🧠💔 „Eifersucht – Das kleine Gift im Alltag“

Von Mirjam Drozd

Warum wir eifersüchtig sind – und was wir dagegen tun können

Von außen betrachtet wirkt Eifersucht oft wie ein kindischer Reflex. Doch wer sie selbst erlebt hat – ob in der Partnerschaft, in Freundschaften oder in der Familie – weiß, wie tief sie schneiden kann. Plötzlich ist sie da: die Angst, ersetzt zu werden. Der Wunsch, exklusiv zu sein. Das nagende Gefühl, nicht genug zu sein.

Aber was genau ist Eifersucht? Warum trifft sie manche stärker als andere? Und wie kann man damit umgehen – ohne sich selbst oder anderen zu schaden?

🔍 Was ist Eifersucht eigentlich?

Eifersucht ist ein starkes emotionales Gemisch aus Angst, Wut, Schmerz und Unsicherheit. Sie tritt dann auf, wenn wir glauben, dass eine für uns wichtige Beziehung durch eine andere Person bedroht wird. Das kann die Liebe eines Partners sein, die Aufmerksamkeit der Eltern oder die Anerkennung im Freundeskreis.

Aus evolutionspsychologischer Sicht ist Eifersucht ein Schutzmechanismus: Sie soll Bindungen sichern und verhindern, dass wir „verlassen“ werden. Doch im modernen Alltag wirkt sie oft zerstörerisch – gerade dann, wenn sie überhandnimmt.

🧒 Eifersucht bei Kindern – völlig normal!

„Mama, du hast den Leo viel lieber als mich!“ – Sätze wie diese kennen viele Eltern. Eifersucht unter Geschwistern oder gegenüber neuen Partnern ist ein entwicklungspsychologisch normales Gefühl. Kinder lernen erst mit der Zeit, dass Liebe nicht begrenzt ist – dass es kein „entweder–oder“, sondern ein „sowohl–als auch“ geben kann.

Wichtig ist, dass Erwachsene kindliche Eifersucht ernst nehmen, aber nicht dramatisieren. Verständnis, Zuwendung und exklusive Zeit mit jedem Kind können helfen, die Balance wiederherzustellen.

❤️‍🩹 Eifersucht in der Partnerschaft – eine Frage des Vertrauens

Eifersucht zwischen Erwachsenen ist oft mit tiefen Selbstzweifeln verknüpft: Bin ich attraktiv genug? Reiche ich meinem Partner?
In kleinen Dosen kann Eifersucht ein Hinweis auf Nähebedürfnis sein. Doch wenn sie Kontrolle, Vorwürfe oder Überwachung mit sich bringt, wird sie toxisch – für beide Seiten.

Was hilft?

  • Offene Kommunikation über Unsicherheiten
  • Vertrauensarbeit in der Beziehung
  • Arbeit an der eigenen Selbstwertstärkung

💬 Wie mit Eifersucht umgehen – ein paar Impulse

  • Gefühle benennen statt verdrängen: „Ich merke, dass ich gerade eifersüchtig bin – was genau macht mir Angst?“
  • Den Blick nach innen richten: Was fehlt mir gerade wirklich? Sicherheit, Nähe, Wertschätzung?
  • Vergleiche vermeiden: Jeder Mensch bringt andere Qualitäten mit. Ständiges Vergleichen macht unglücklich – und unzufrieden.
  • Vertrauen lernen: Wer liebt, riskiert. Aber wer ständig kontrolliert, verliert.

🌱 Fazit: Eifersucht ist menschlich – aber nicht hilflos

Eifersucht ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis auf emotionale Bedürfnisse. Sie zu verdrängen, bringt wenig. Sie bewusst zu fühlen, zu verstehen und zu transformieren – das ist der Schlüssel. Ob in der Familie, der Partnerschaft oder im sozialen Miteinander: Wer Eifersucht begegnet, begegnet immer auch sich selbst.

Mirjam Drozd

Herzschlüssel Coach

Die Kraft der Farben in der Energie- und Heilarbeit

Von Daniela Engeser

Farben sind ein wesentlicher Bestandteil jeder energetischen und spirituellen Heilarbeit. Sie wirken auf allen Ebenen unseres Seins – körperlich, seelisch, geistig – und sind ein direkter Ausdruck unserer Seele.

Schau dir die Natur an: Wie viele wundervolle Grüntöne es allein gibt! Jede Farbe, jede Nuance trägt eine eigene Schwingung, eine eigene Frequenz – und genau darin liegt ihre Heilkraft.

In meiner Praxis ist keine Sitzung wie die andere. Jede ist einzigartig – genauso wie die Farben, die sich zeigen und intuitiv, oft auch geführt, zum Einsatz kommen. Dabei spielt nicht nur die Farbe selbst eine Rolle, sondern auch ihre Intensität, ihre Kombination und die Intention dahinter.

Manchmal darf Grün wirken – für Heilung, Herzöffnung und Regeneration.
Ein anderes Mal braucht es die kraftvolle Energie von Rot – für Aktivität, Lebenskraft und Erdung.

Ist es eher ein sanftes Bordeauxrot, das in die Tiefe führt – oder ein leuchtendes, lebendiges Feuerrot, das Klarheit und Schwung bringt?

Es kommt immer auf die momentane Schwingung, das Energiefeld des Menschen und das Ziel der Sitzung an. Farben zeigen, begleiten, verstärken und öffnen – sie sind wie Lichtbrücken zwischen Himmel und Erde.


FARBENERGIEN & IHRE SPIRITUELLE WIRKUNG

Grün
Heilung, Herzöffnung, Balance, Regeneration
Verbindet mit der Natur, dem Herzchakra und der inneren Ruhe. Fördert Selbstliebe und Vertrauen in den Lebensfluss.

Rot
Lebenskraft, Aktivierung, Mut, Erdung
Stärkt das Wurzelchakra, bringt Schwung, Durchsetzungskraft und fördert Tatkraft. Ideal bei Antriebslosigkeit.

Rosa
Sanftheit, Selbstliebe, Herzenswärme, Heilung alter Wunden
Öffnet für Mitgefühl, Trost und Selbstannahme. Unterstützt innere Versöhnung.

Violett / Lila
Transformation, Spiritualität, Bewusstseinserweiterung
Aktiviert das Kronenchakra, stärkt die Verbindung zur geistigen Welt und inneren Führung.

Gelb
Lebensfreude, Klarheit, inneres Leuchten, Selbstbewusstsein
Stärkt das Solarplexus-Chakra, fördert mentale Stärke und positive Ausstrahlung.

Blau
Ruhe, Kommunikation, Wahrheit, Ausdruck
Wirkt beruhigend und klärend. Unterstützt das Halschakra und hilft, sich ehrlich und authentisch auszudrücken.

Weiß
Reinheit, Klarheit, göttliche Anbindung, Licht
Steht für Lichtbewusstsein, Heilung auf hoher Ebene und Verbindung zur Urquelle.

Schwarz
Schutz, Tiefe, Erdung, Rückzug
Hilft beim Abgrenzen und Loslassen. Unterstützt tiefe Innenschau und Transformation.

Silber
Intuition, weibliche Kraft, Mondenergie
Fließt sanft ins Feld und verbindet mit der inneren Weisheit und der feinstofflichen Welt.

Gold
Höchste Bewusstseinskraft, Fülle, Christuslicht, königliche Präsenz
Stärkt die Verbindung zur göttlichen Quelle, wirkt erweiternd und lichtbringend auf allen Ebenen.

Diese Farbbedeutungen sind nur ein kleiner Einblick in die wundervolle Welt der Farbenergien.

Jede Farbe trägt unzählige Nuancen in sich – jede davon mit ihrer eigenen Schwingung, Tiefe und Wirkung. Intuitiv können sich ganz unterschiedliche Farbtöne in einer Sitzung zeigen – manchmal zart und kaum wahrnehmbar, manchmal kraftvoll und transformierend.

Lass dich von deiner inneren Stimme führen – sie weiß genau, welche Farbe gerade für dich wirkt.

Daniela Engeser

Herzschlüssel Coach

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Gesunde Menschen haben nichts gegen gesunde Grenzen

Von Mirjam Drozd

Warum klare Grenzen ein Zeichen von Stärke – und nicht von Egoismus – sind

In einer Welt, die Leistung und Verfügbarkeit oft über Selbstfürsorge stellt, klingt der Begriff »Grenzen setzen« für viele wie ein Akt der Abgrenzung – vielleicht sogar der Ablehnung. Doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Gesunde Grenzen sind kein Zeichen von Schwäche oder Unhöflichkeit, sondern ein Ausdruck emotionaler Reife, Selbstrespekt und innerer Stabilität. Und noch mehr: Gesunde Menschen erkennen und achten solche Grenzen nicht nur – sie brauchen sie selbst.

Was bedeutet „gesunde Grenzen“ eigentlich?

Grenzen zu setzen bedeutet, sich darüber bewusst zu sein, wo die eigene Verantwortung endet und die eines anderen beginnt. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse, Werte und Kapazitäten zu kennen – und diese auch mitzuteilen. Ob im Beruf, in der Familie oder in Freundschaften: Wer gesunde Grenzen kommuniziert, sagt im Grunde nichts anderes als: »Ich achte mich selbst – und auch dich.«

Diese Grenzen können unterschiedlich aussehen:

Ein klares Nein zu einer Einladung, wenn man Ruhe braucht.

Das Gespräch beenden, wenn es in ein verletzendes Muster rutscht.

Arbeitszeiten einhalten, um die Work-Life-Balance zu schützen.

Warum gesunde Menschen kein Problem mit Grenzen haben

Menschen mit einer stabilen Psyche und einem gesunden Selbstwert erkennen, dass Grenzen keine Mauern sind, sondern Brücken – zu einem achtsameren Miteinander. Wer sich selbst kennt, hat kein Bedürfnis, sich über andere zu definieren oder ihre Nähe zu erzwingen. Im Gegenteil: Gesunde Menschen schätzen es, wenn ihr Gegenüber klar und ehrlich ist.

Sie wissen:

Grenzen schaffen Klarheit.

Klarheit schafft Vertrauen.

Vertrauen schafft Tiefe.

Darum wird ein emotional gesunder Mensch nicht beleidigt sein, wenn man ein Nein ausspricht – sondern dankbar für die Ehrlichkeit.

Was passiert, wenn wir keine Grenzen setzen – ohne gesunde Grenzen entstehen häufig folgende Dynamiken:

Man fühlt sich ausgenutzt oder überfordert.

Es entstehen stille Vorwürfe und unterschwelliger Groll.

Beziehungen werden von Schuldgefühlen statt von echter Verbindung geprägt.

Langfristig kann das zu emotionaler Erschöpfung, Burnout oder Beziehungskrisen führen. Deshalb ist es kein Akt des Egoismus, sondern der Fürsorge, Grenzen zu setzen – für sich und für andere.

Grenzen sind ein Geschenk

Wer Grenzen setzt, übernimmt Verantwortung für sich. Und lädt andere ein, es ebenfalls zu tun. Das Ergebnis? Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt beruhen – nicht auf Anpassung oder Kontrolle.

Denn gesunde Menschen wissen: Nur in einem klar abgesteckten Raum kann echte Nähe entstehen.

Fazit:
Gesunde Menschen haben nichts gegen gesunde Grenzen, weil sie verstanden haben, dass diese keine Mauern, sondern Tore sind – zu einem selbstbestimmten, achtsamen und respektvollen Leben. Vielleicht ist es Zeit, dass wir den Begriff „Grenzen setzen“ neu denken – nicht als Trennung, sondern als Einladung zu wahrer Verbindung.

Mirjam Drozd

Herzschlüssel Coach

Ein Lied, das die Seele berührt – Musik von Tanya Schindelin

Es gibt Klänge, die uns auf einer tieferen Ebene erreichen – jenseits von Worten.
Der Song von Tanya Schindelin lädt ein, still zu werden, zu fühlen und sich für Heilung und Erlösung zu öffnen. In seinen Melodien schwingt eine kraftvolle Sanftheit, die uns mit dem Wesentlichen in uns verbindet.

Dieses Lied ist mehr als Musik – es ist eine Erinnerung an das Licht in uns und ein Impuls, loszulassen, was nicht mehr dient.

Der Songtext ist im Anschluss mit abgedruckt – vielleicht magst du ihn mit dem Herzen lesen und wirken lassen.

Von Herz zu Herz – viel Freude beim Lauschen und Eintauchen.

Gemeinsam für Friede, Liebe und Harmonie auf der Welt durch KARMAAUFLÖSUNG

Sind wir doch alle Seelen, die sich immer wieder verkörpern.

Vom Ursprung geschlechtslos, religionslos, staatenlos.

Erinnere dich bitte daran, liebe Seele, wer du wirklich bist?

Woher du wirklich kommst? 

Warum du dich immer wieder verkörperst?

Warum du zum Lernen als verkörperte Seele hier bist?

Warum du in dieser Wiedergeburt genau die Eltern gewählt hast?

Warum genau das Land, die Kultur und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen?

Was willst du in diesem Leben lernen? Wie will sich deine Seele weiterentwickeln?

Mit welchen Talenten willst du das Leben der Anderen bereichern?

Nimm Kontakt zu deiner Seele auf. Sie hat alle Informationen gespeichert.

Kannst du dich nicht mehr erinnern?

Kein Problem. Du kannst es lernen – die Karmaauflösung. 

So findest du Frieden in dir, wenn du deine Lerneinheiten erkennst.

Und dir bewusst wird, welche Talente du in die Weltgemeinschaft einbringen wolltest.

Möge Frieden, Wertschätzung und Liebe unter Menschen aller Nationen, Religionen und Geschlechtern sein.

Glück ist die Abwesenheit von Wünschen

Von Mirjam Drozd

Was ist Glück? Diese Frage begleitet die Menschheit seit jeher. Für manche liegt es in erfüllten Beziehungen, für andere in materieller Sicherheit oder im Erfolg. Doch eine tiefere, oft übersehene Perspektive besagt: Wahres Glück entsteht nicht durch das Erfüllen von Wünschen, sondern durch ihre Abwesenheit.

In unserer modernen Welt sind wir ständig dazu angehalten, mehr zu wollen: mehr Geld, mehr Anerkennung, mehr Erlebnisse. Werbung, soziale Medien und gesellschaftliche Erwartungen nähren den Glauben, dass Zufriedenheit ein Produkt äußerer Umstände sei. Doch jeder Wunsch, so harmlos er auch erscheinen mag, trägt das Potenzial in sich, Unruhe zu stiften. Er macht das Jetzt unvollständig. Solange wir wünschen, leben wir in einem „Noch-nicht“ – in der Hoffnung auf ein anderes Morgen.

Die Philosophie des Minimalismus und spirituelle Lehren wie der Buddhismus vertreten die Idee, dass Glück nicht durch Anhäufung, sondern durch Loslassen entsteht. Wer aufhört zu wünschen, beginnt, das Leben so anzunehmen, wie es ist. Das bedeutet nicht, dass man nichts mehr erstreben oder genießen darf – vielmehr, dass man aufhört, sein Wohlbefinden davon abhängig zu machen.

Ein Moment völliger Zufriedenheit – beim Anblick der Natur, im stillen Zusammensein mit einem geliebten Menschen oder einfach in der Stille – ist oft gerade dann am stärksten, wenn kein Wunsch ihn begleitet. In diesen Augenblicken spüren wir: Nichts fehlt.

Glück ist dann nicht mehr das Ziel, sondern der Zustand, der eintritt, wenn wir aufhören, anderswo sein zu wollen.

Mirjam Drozd

Herzschlüssel Coach